Unterstützung der Ukraine Hilfe des Hof Schlüter

4.500,- Euro übergeben

Unter der Überschrift „Einfach anziehen(d)!“ veranstaltet der Lüneburger Club von Soroptimist International jährlich seinen schon traditionellen Benefiz-Kleidermarkt. Die Erlöse werden seit je her für wohltätige Zwecke in der Region Lüneburg gespendet. In 2022 ging der Gewinn sowie eine Aufstockung des Betrags auf 4.500 Euro an die Stiftung Hof Schlüter in Lüneburg, die seit vielen Jahren Bedürftige in der Ukraine unterstützt.

André Novotny vom Hof Schlüter dazu: „Wir sind gerade dabei, das onkologische Krankenhaus von Bila Zerkwa verstärkt zu unterstützen. Durch die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und radonhaltigem Grundwasser in Bila Zerkwa gibt es eine sehr hohe Krebsrate in der Stadt. Die Mitarbeiter*innen des Krankenhauses leisten unglaublich gute Arbeit unter erschwerten Bedingungen. Wir möchten hier mit der Anschaffung von medizinischen Geräten, Krankenhausbetten und Fahrzeugen weiter unterstützen. Die Spendengelder würden wir nun nutzen wollen, dem Krankenhaus den Wunsch nach einem behindertengerechten Bus mit neun Sitzen zu erfüllen.“

SI Club Lüneburg: „Wir verfolgen die wertvolle Arbeit des Hof Schlüter schon seit vielen Jahren und haben die Stiftung bisher nur mit Sachspenden unterstützt. Durch den ersten Kleidermarkt nach der Pandemie-Pause ist es uns jetzt möglich auch eine größere monetäre Spende überreichen zu können. Der Krieg trifft wie immer die Schwächsten der Gesellschaft besonders hart: Kranke, Alte, Frauen und Kinder. Wir freuen uns, dass es in Lüneburg eine so etablierte Stiftung gibt, bei der wir die Spende in besten Händen wissen.“

Der Bus ist am 17.11.22 auf den Weg nach Bila Zerkwa gebracht worden. Dort wird er an das onkologische Krankenhaus übergeben, das diesen Bus dringend für den Transport krebskranker Patienten benötigt, die dort in ambulanter Behandlung sind.

Internationale Projekte

Massai-Collage in Arusha/Tansania

In Kooperation mit der Hubert & Renate Schwarz Stiftung unterstützten wir das Massai-College in Arusha/Tansania. Zum einen wurde die Ausstattung der Bibliothek gefördert, zum anderen eine dreijährige Patenschaft (ab 2018) für eine Studentin übernommen.  Stella Samwel Alfayo (*1998) studierte seit Oktober 2017 am Massai College Business Administration und schloss das Studium im Juni 2020 erfolgreich ab..
Der Staat Tansania erteilte 2015 die Genehmigung für das College, in dem nun in dreijähriger Ausbildung die jungen Massai zur Hochschulzulassung geführt werden. Vor allem für die Mädchen ist es die große Chance durch die Bildungseinrichtung vor der Zwangsverheiratung bewahrt zu werden.

Weitere Informationen zum College hier.

Soroptimist International Deutschland finanziert Schule für syrische Flüchtlingskinder

Über 300.000 Euro haben die deutschen Soroptimistinnen seit 2015 für eine Schule für syrische Flüchtlingskinder in der Türkei gestiftet. Aufgebaut hat die Schule die Welthungerhilfe gemeinsam mit türkischen Partnern vor Ort. Magdalena Erkens hat die Schule in Mardin an der türkisch-syrischen Grenze 2015 besucht und berichtet: „Seit Januar 2015 werden dort 375 syrische Mädchen und Jungen in gemischten Klassen unterrichtet, geprüft und benotet. Alles auf Arabisch und nach syrischem Lehrplan, denn Syrien hatte vor dem Krieg ein hochqualifiziertes Bildungswesen.“ Auch die 21 Lehrer stammen aus Syrien, die meisten sind vor dem IS geflohen. Zwei Lehrer stammen aus der Türkei, sie geben Türkisch-Unterricht. „Das ist wichtig und hilft bei der Integration, denn die meisten Flüchtlingskinder werden wohl lange in der Türkei leben.“ Angesichts von über 13.000 Kindern, die allein in den Flüchtlingslagern an der türkisch-syrischen Grenze ausharren müssen, ist das Projekt erst ein kleiner Anfang. Die SID-Präsidentin will sich dafür einsetzen, den Schulunterricht in Mardin auf Dauer zu sichern.

Neuigkeiten:

Das Projekt der Schulen an der türkisch- syrischen Grenze, das zusammen mit der Welthungerhilfe durchgeführt und von SI unterstützt wurde, musste beendet werden. Der türkische Staatspräsident hat entschieden, Projekte ausländischer Organisationen in Eigenregie zu übernehmen. Die gute Nachricht: die WHH hat uns wissen lassen, dass sie in Kürze ein Nachfolgeprojekt vorschlagen wird, das sie gerne wieder mit SI betreiben möchte. Es handelt sich angabegemäß um die Einrichtung mobiler Schulen in Syrien und dem Nord-Irak.
weitere Informationen zum Projekt unter:

SI Deutschland

auf Facebook

 

 

Im Rahmen von SI wurde weiterhin unterstützt:

  • Lear, Bildungsfond SI
  • Conacry- Kampf gegen Beschneidung der Mädchen und Frauen in afrikanischen Ländern
  • Limbs for Life Prothesen für Landminenopfer
  • Sofia - Kampf gegen Menschenhandel mit Prostitution
  • Soroptimists go for Water
  • SIerra- a Family and a Future
  • Projekt Five-O

Folgende internationale Projekte hat SI-Club Lüneburg außerhalb von SI unterstützt:

  • Dreijähriges Stipendium für eine Studentin des Massai-College Arusha in Tansania
  • Bibliothek des Massai-College Arusha in Tansania
  • Handycraft Center Luxor, Nähen mit muslimischen Frauen in Balady
  • Lüneburger Paten - Sri Lanka,
  • Medica Mondiale
  • Mi Maniana, Deutscher Freundeskreis für Hilfe in Ecuador
  • Pilgerweg von Dänemark: Jütland über Lüneburg nach Spanien/Santiago de Compostela
  • Brunnenbau in Afrika: Bulungula/Nqileni, Eastern Cape, Transkei

 


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